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Holzsorten - Robinie

Robinie ist ein sommergrüner Laubbaum mit rundlicher oder locker schirmartiger Krone. Sie sind auch als falsche Akazie, Scheinakazie oder Silberegen bekannt.

Der Baum wird bis zu 25m hoch, der Stamm ist oft unrund und krumm. Die Borke ist graubraun bis dunkelbraun und tief gefurcht. Das Splintholz ist schmal und hat eine hellgelbe bis grünlichgelbe Farbe.

Das Kernholz ist gelbgrün bis grünlichbraun und dunkelt ins goldbraun nach. Die Textur ist gefladert, gestreift und sehr dekorativ.
Das frische Holz der Robinie riecht unangenehm.

Furniersorten

Robinie
Akazie/Robinie gedämpft      

 

Vorkommen

Ursprünglich sind die Robinien im östlichen Nordamerika beheimatet: in Virginia, Carolina, Pennsylvannia, Georgia und auch in Mexiko.

Heute ist die Robinie auch in Europa, Nordafrika, West- und Ostasien zu finden. Sie wurde anfangs in Gärten und Parks gepflanzt, kommt aber inzwischen auch wild vor.
In Europa ist sich vorwiegend in Ungarn und Rumänien zu finden.

 

Hauptverwendung und Bearbeitungsmöglichkeiten

Das Robinienholz ist gegen Holzfäule widerstandfähig. Robinie gilt als eines der zähesten Hölzer, das widerstandfähiger und dauerhafter als Eichenholz ist.

Es ist gleichzeitig fest und biegsam und für starke Beanspruchung im Berg-, Erd-, Wasser-, Mühlen-, Landmaschinen-, Farhzeug- und Schiffsbau geeignet. Da es ohne chemische Konservierung im Außenbereich sehr lange stabil bleibt, wird es sehr gerne auf Kinderspielplätzen benutzt.

Der Baum läßt sich ausgezeichnet drechseln, schnitzen und lackieren. Für das Einschlagen von Nägeln ist ein Vorbohren erforderlich.

 

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