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Wissenswertes · Bild

Virtueller Museumsbesuch

Ein Spaziergang durch internationale Museen, ohne zu reisen: Virtuelle Rundgänge ermöglichen neue Zugänge zu Kunstwerken und Sammlungen weltweit – nah, hochauflösend und unabhängig von Ort und Öffnungszeiten.

Mal eben durch die Räume des MoMA, des Museum of Modern Art in New York, schlendern und im nächsten Moment in der Eremitage in St. Petersburg auf Entdeckungstour gehen – ein Traum. Normalerweise liegen zwischen diesen Orten viele Flugstunden.

Virtuelle Museumsbesuche machen genau das möglich: Kunstsammlungen aus aller Welt lassen sich heute bequem von zu Hause aus erkunden.

Virtuelle Museumsbesuche mit dem Google Art Projekt

Mit dem Google Art Projekt – heute Teil von Google Arts & Culture – gibt es die Möglichkeit, zahlreiche Museen und ihre Sammlungen virtuell zu besuchen.

Dazu wurden Museen und Kunstwerke aufwendig digitalisiert. Inzwischen stehen zehntausende Werke in hoher Auflösung zur Verfügung, einzelne sogar im Gigapixel-Bereich. So lassen sich Details betrachten, die im realen Museumsbesuch oft verborgen bleiben.

Die beteiligten Einrichtungen nehmen freiwillig teil und nutzen das Projekt als zusätzliche Möglichkeit, ihre Sammlungen einem weltweiten Publikum zugänglich zu machen.

Wie funktioniert ein virtueller Rundgang?

Auf der Plattform Google Arts & Culture können Besucher unter dem Bereich „Museen“ oder „Sammlungen“ ein gewünschtes Haus auswählen.

Ähnlich wie bei Google Street View bewegt man sich per Mausklick durch die Ausstellungsräume. Kunstwerke lassen sich heranzoomen, Informationen abrufen und persönliche Favoriten in einer eigenen Galerie speichern.

Alternativ kann man gezielt nach Künstlerinnen und Künstlern suchen und deren Werke unabhängig vom jeweiligen Museum betrachten.

Welche Museen aus Deutschland sind vertreten?

Auch zahlreiche deutsche Museen beteiligen sich an dem Projekt. Dazu zählen unter anderem:

  • die Staatlichen Museen zu Berlin (u. a. Pergamonmuseum, Altes Museum, Kupferstichkabinett)
  • das Museum Kunstpalast in Düsseldorf
  • die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Weitere Einrichtungen kommen kontinuierlich hinzu.

Virtuell oder real?

Ein virtueller Museumsbesuch kann den realen Gang durch ein Museum nicht vollständig ersetzen. Es fehlen Atmosphäre, räumliche Tiefe, die Materialität des Farbauftrags – und nicht zuletzt das zufällige Innehalten vor einem Werk.

Dennoch bieten virtuelle Rundgänge eine wertvolle Ergänzung: Sie ermöglichen Einblicke in Sammlungen, die man sonst kaum erreichen würde, und laden dazu ein, Lieblingswerke immer wieder neu zu entdecken.

Es bleibt ein Unterschied, ob man vor dem Original steht oder vor seiner digitalen Reproduktion – aber beide Formen haben ihren eigenen Wert.

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