Zirbe (Zirbelkiefer)
Die Zirbe, auch Zirbelkiefer genannt, ist ein weiches, leichtes Nadelholz mit charakteristischen Astmerkmalen. Sie wächst in alpinen Höhenlagen und wird vor allem für Möbel, Schnitzarbeiten und den Innenausbau verwendet.
Kurzsteckbrief
Zirbe im Detail
Die Zirbe – genauer gesagt die Zirbelkiefer – ist ein immergrüner Nadelbaum. Sie erreicht Wuchshöhen von bis zu etwa 25 Metern und Stammdurchmesser von knapp einem Meter.
Zirbelkiefern zählen zu den langlebigsten europäischen Nadelbäumen und können ein Alter von bis zu 1000 Jahren erreichen.
Splint- und Kernholz sind deutlich voneinander getrennt. Der Splint ist gelblich-weiß gefärbt, während das Kernholz eine hellrötlich-gelbe Tönung aufweist.
Charakteristisch für die Zirbe sind die zahlreichen, fest verwachsenen rotbraunen Äste. Diese lassen sich gut sägen und hobeln und verleihen dem Holz seinen rustikalen, unverwechselbaren Charakter.
Das Holz der Zirbe ist sehr weich, leicht und von feiner Struktur.
Vorkommen
Die Zirbe wächst in alpinen Regionen Mitteleuropas, insbesondere in den Alpen und den Karpaten.
Sie ist vor allem in Frankreich, der Schweiz, in Bayern und Österreich in Höhenlagen bis etwa 2000 Meter anzutreffen. Darüber hinaus kommt sie auch in Russland und Teilen Sibiriens vor.
Hauptverwendung und Bearbeitungsmöglichkeiten
Aufgrund seiner Weichheit wird Zirbelholz für rustikale Möbel, Innenausbauten und kleinere Holzarbeiten eingesetzt.
Es eignet sich sehr gut für feine Schnitzereien und Drechselarbeiten. Als Konstruktionsholz kann Zirbe in bestimmten Anwendungen Fichte, Tanne oder Kiefer ersetzen.
Verbindungen mit Schrauben und Nägeln halten gut. Das Holz lässt sich insgesamt sehr gut bearbeiten und schnitzen.
