034298 493330
🖂
Zum Kontaktformular
Nach oben

Wissenswertes · Farbe

RGB – Farbmodell für Bildschirme

RGB ist das Farbmodell von Monitoren, Smartphones und digitalen Bildern. Es basiert auf additiver Farbmischung: Rot, Grün und Blau ergeben zusammen Lichtfarben bis hin zu Weiß. Hier erfahren Sie die Grundlagen und den Bezug zu CMYK, RAL und NCS.

RGB ist das Farbmodell für Bildschirme und digitale Bilder. Es steht für Rot, Grün und Blau und beschreibt Farben als Lichtmischung. RGB kommt überall dort zum Einsatz, wo Farben durch leuchtende Pixel erzeugt werden – etwa bei Monitoren, Smartphones, Fernsehern oder Projektoren.

Was bedeutet „additive Farbmischung“?

RGB ist ein additives Farbmodell. Das bedeutet: Farben entstehen durch das Hinzufügen von Licht. Wenn Rot, Grün und Blau zusammen mit voller Intensität leuchten, entsteht Weiß. Wenn kein Licht leuchtet, ist das Ergebnis Schwarz.

RGB-Farben am Beispiel eines Fotos

Anhand eines Fotos lässt sich die additive Farbmischung besonders gut nachvollziehen. Zunächst wird nur der rote Lichtkanal dargestellt. Durch das Hinzufügen des grünen Kanals entstehen neue Farbnuancen, vor allem Gelb- und Grüntöne. Erst wenn alle drei Lichtfarben – Rot, Grün und Blau – zusammenwirken, ergibt sich das vollständige, helle Farbbild. Weiß entsteht dabei als Summe aller Lichtfarben.

RGB-Werte und Hex-Codes

RGB-Werte werden meist als drei Zahlen angegeben – z. B. RGB 204, 197, 143. Jede Komponente liegt typischerweise zwischen 0 und 255. Für Web und Design werden dieselben Werte häufig als Hex dargestellt, z. B. #CCC58F.

Warum sieht eine Farbe am Monitor anders aus als im Druck?

Der wichtigste Grund: Bildschirmfarben sind Lichtfarben (RGB), Druckfarben sind Pigmentfarben (CMYK). Ein Monitor kann Farben besonders leuchtend darstellen, weil er Licht emittiert. Beim Druck wird Licht hingegen teilweise absorbiert – dadurch wirken Farben oft weniger „knallig“ als am Bildschirm.

Zusätzlich spielen folgende Faktoren eine Rolle:

  • Kalibrierung: Monitore sind unterschiedlich eingestellt (Helligkeit, Kontrast, Weißpunkt).
  • Umgebungslicht: Tageslicht oder warmes Kunstlicht verändert die Wahrnehmung.
  • Material: Papier, Lack, Oberfläche und Struktur beeinflussen den Farbeindruck.

RGB, CMYK, RAL und NCS – wofür nutzt man was?

  • RGB: digitale Darstellung (Screens, Web, digitale Grafiken).
  • CMYK: Druck (Vierfarbdruck, Rasterung, materialabhängig).
  • RAL: normierte Farbnummern (verbindliche Kommunikation, z. B. Lacke/Industrie).
  • NCS: wahrnehmungsbasiertes System (Farbbeziehungen, Kontraste, Gestaltung).

Praxis-Tipp

Wenn Sie eine Farbe als Referenz haben, ist es sinnvoll, sie im passenden System zu definieren: Für digitale Anwendungen über RGB/HEX, für Druck über CMYK, für normierte Abstimmung über RAL und für gestalterische Beziehungen über NCS. Um Missverständnisse zu vermeiden, lohnt sich eine Abstimmung anhand realer Muster oder definierter Standards.

Akustikbilder im Farbrahmen

Schall reduzieren und Räume gestalten – individuell und wirkungsvoll.

Akustikbilder entdecken