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Wissenswertes · Holz

Spitzahorn

Spitzahorn ist ein helles, feinfaseriges Laubholz mit guter Elastizität. Es wächst schneller als Bergahorn und wird sowohl als Furnier als auch für Möbel und Massivholzanwendungen eingesetzt.

Kurzsteckbrief

Botanischer Name: Acer platanoides
Familie: Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
Typ: Laubbaum
Laub/Nadeln: sommergrün
Verbreitung: Europa und Westasien
Merkmale: hell, feinporig; elastisch und ruhig gemasert

Furnier-Varianten

Spitzahorn
Spitzahorn

Spitzahorn im Detail

Der Spitzahorn ist ein sommergrüner Laubbaum, der durchschnittliche Wuchshöhen von 20 bis 30 Metern erreicht.

Die Krone ist meist eiförmig ausgebildet, der Stamm kann Durchmesser von bis zu einem Meter erreichen. Im Vergleich zum Bergahorn wächst der Spitzahorn deutlich schneller. Er erreicht ein Alter von etwa 150, in Einzelfällen bis zu 200 Jahren.

Die Rinde bildet frühzeitig eine braune bis schwärzlich-braune, längsrissige, nicht abschuppende Borke.

Spitzahorn zählt zu den häufigsten Bäumen in deutschen Städten. Besonders im Frühjahr ist er auffällig, wenn seine gelbgrünen Blütendolden noch vor dem Laubaustrieb erscheinen und Straßen, Alleen und Parks in ein frisches, helles Grün tauchen.

Vorkommen

Der Spitzahorn ist in weiten Teilen Europas verbreitet.

Sein natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Mitteleuropa über Südskandinavien bis nach Osteuropa.

Er wächst sowohl in Wäldern als auch in Parks, Alleen und städtischen Grünanlagen.

Hauptverwendung und Bearbeitungsmöglichkeiten

Das Holz des Spitzahorns ist im trockenen Zustand mäßig hart, feinfaserig, zäh und elastisch.

Es ist gut spaltbar, druckfest und schwindet nur mäßig.

Diese Eigenschaften machen Spitzahorn besonders geeignet für die Herstellung von Furnieren.

Als Massivholz wird es unter anderem für Stühle, Tische und andere Möbel eingesetzt.

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