Akustikbilder – eine Hörprobe
Wie wirken Akustikbilder nicht nur optisch, sondern akustisch? Diese Hörprobe zeigt anhand eines realen Raums, wie sich Sprache mit und ohne schallabsorbierende Bilder wahrnehmen lässt.
Wie lässt sich die Wirkungsweise von Akustikbildern am besten verdeutlichen? Während sich viele Menschen gut vorstellen können, wie ein Bild im Raum aussieht, bleibt eine Frage oft offen: Wie hört sich ein Raum mit und ohne Akustikbilder an?
Aus diesem Grund haben wir uns für eine Hörprobe entschieden. Nicht für Messgeräte, sondern für die Ohren.
Wie hören sich Akustikbilder an?
Für diesen Test stellte uns die PMS Interactive GmbH freundlicherweise ihren Aufenthaltsraum zur Verfügung. Der Raum war zuvor zur Verbesserung der Raumakustik mit vier schallabsorbierenden Bildern ausgestattet worden.
Die Tonaufnahme erfolgte mit einem Konferenzaufnahme-System von Philips. Das Mikrofon wurde mittig auf dem Tisch positioniert, der gesprochene Text in etwa einem Meter Abstand aufgenommen.
Hall oder Nichthall – das ist hier die Frage
Um vergleichbare Bedingungen zu schaffen, wurde derselbe Text einmal ohne und einmal mit an den Wänden montierten Akustikbildern gesprochen.
Als Textvorlage diente eine frei abgewandelte Passage nach William Shakespeare:
Hall oder Nichthall; das ist hier die Frage:
Ob’s edler im Gehör, die Höhen und Tiefen
des wütenden Nachhalls zu erdulden oder,
sich waffnend gegen ein Meer von Echos,
durch Widerstand sie enden? Direktschall –
Nichts weiter! Und zu wissen, dass ein Ton
nicht erst nach tausend Reflexionen endet …
Die Hörprobe
Die folgenden Aufnahmen zeigen den direkten Vergleich:
Der Unterschied ist deutlich hörbar – auch wenn die Aufnahmen nicht unter Studio-Bedingungen entstanden sind. Gerade darin liegt ihr Wert: Sie zeigen eine reale, alltägliche Hörsituation.
