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Wissenswertes · Holz

Rüster (Ulme)

Rüster, auch Ulme genannt, ist ein dekoratives Laubholz mit markanter Maserung und schokoladenbraunem Kernholz. Es wird überwiegend als Furnierholz eingesetzt und findet Anwendung im Möbelbau, Innenausbau sowie bei spezialisierten Holzarbeiten.

Kurzsteckbrief

Botanischer Name: Ulmus minor
Familie: Ulmengewächse (Ulmaceae)
Typ: Laubbaum
Laub/Nadeln: sommergrün
Verbreitung: Europa, Nordafrika, Kleinasien
Merkmale: schokoladenbraunes Kernholz; markante Maserung

Furnier-Varianten

Ruester
Ruester

Rüster im Detail

Rüster, auch als Ulme bezeichnet, sind sommergrüne Laubbäume. Sie erreichen Wuchshöhen von bis zu 40 Metern und können ein Alter von bis zu 600 Jahren erreichen.

Das Splintholz ist gelblichweiß bis grau gefärbt und kann je nach Standort schmal oder auch breiter ausgeprägt sein. Das Kernholz besitzt eine schokoladenbraune Färbung. Jahresringgrenzen und Frühholzporen sind mit bloßem Auge gut erkennbar. Das Holz weist eine lebhafte, dekorative Maserung auf.

Vorkommen

Durch das sogenannte Ulmensterben, ausgelöst durch einen vom Ulmensplintkäfer übertragenen Pilz (Ophiostoma ulmi), wurden die Ulmenbestände in Europa stark reduziert. Weitere Vorkommen finden sich in Nordafrika, auf den Kanarischen Inseln, in Kleinasien sowie im Kaukasus.

Ulmen bevorzugen das Flachland und gedeihen besonders gut auf nährstoff- und kalkreichen Böden.

Hauptverwendung und Bearbeitungsmöglichkeiten

Rüsterholz wird vor allem als Furnierholz verwendet, hier überwiegend als Messerholz für Deckfurniere.

Es findet Einsatz im Möbelbau, bei Wandverkleidungen und Vertäfelungen sowie als Parkett. Darüber hinaus wird es als Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchung im Innen- und Außenbereich genutzt. Rüster gilt zudem als Spezialholz für Sportgeräte, Werkzeugteile und Spielwaren.

Das Holz eignet sich gut zum Schnitzen und Drechseln und lässt sich insgesamt gut bearbeiten.

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