Schallabsorption unserer Akustikbilder
Akustikbilder reduzieren Nachhall, indem sie Schallenergie in Wärme umwandeln. Wie effektiv diese Absorption ist, hängt vom Absorptionsgrad, der Bildfläche und insbesondere von der Bildtiefe ab. Die folgenden Werte zeigen, welche Frequenzen bei unterschiedlichen Bildstärken absorbiert werden.
Der große Zusatznutzen von Akustikbildern liegt in ihrer Fähigkeit, Schallenergie in Wärme umzuwandeln. Schallabsorption ist damit gleichbedeutend mit dem „Schlucken“ von Schall.
Wie gut ein Material Schall absorbiert, wird durch den Schallabsorptionsgrad α beschrieben. Er gibt das Verhältnis der absorbierten zur einfallenden Schallenergie an und wird immer frequenzabhängig betrachtet.
Grundsätzlich gilt: Hohe Frequenzen lassen sich leichter absorbieren als tiefe, basslastige Töne.
- α = 0 → vollständige Reflexion
- α = 1 → vollständige Absorption
Schallabsorption in Abhängigkeit von der Bildtiefe
Wie viel Schall unsere Akustikbilder in welchen Frequenzbereichen absorbieren, hängt von zwei Faktoren ab:
- der wirksamen Bildfläche
- der Bildtiefe
Die Bildtiefe beeinflusst, wie tief die Frequenzen sind, die absorbiert werden können. Je größer die Tiefe, desto wirksamer ist die Absorption im Tieftonbereich.
Die folgenden Messwerte zeigen die frequenzabhängige Schallabsorption unserer Akustikbilder in Abhängigkeit von der Bildtiefe.
Absorptionsgrade je Bilddicke
| Frequenz [Hz] | 3,5 cm | 5,5 cm | 7,5 cm | 10,5 cm |
|---|---|---|---|---|
| 125 | 0,15 | 0,22 | 0,26 | 0,48 |
| 160 | 0,16 | 0,29 | 0,41 | 1,00 |
| 250 | 0,27 | 0,55 | 0,87 | 1,00 |
| 315 | 0,39 | 0,70 | 1,00 | 1,00 |
| 400 | 0,49 | 0,86 | 1,00 | 1,00 |
| 500 | 0,66 | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
| 800 | 0,85 | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
| 1000 | 0,92 | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
Die Werte zeigen deutlich: Bereits bei 105 mm Bildtiefe wird im Bereich um 160 Hz nahezu der gesamte Schall absorbiert.
75 mm tiefe Akustikbilder eignen sich besonders gut für Sprachschall, dessen Hauptfrequenzen zwischen 300 und 3.150 Hz liegen.
Auch 55 mm tiefe Akustikbilder sind sehr gut zur Reduzierung von typischem Bürolärm geeignet.
Welche Bildtiefe ist sinnvoll?
Bei der Auswahl eines Akustikbildes sollte daher nicht nur die Tiefe, sondern vor allem die Art des Störschalls berücksichtigt werden:
- Sprache und Bürolärm → mittlere Bildtiefe
- Maschinen oder tieffrequenter Lärm → größere Bildtiefe
- Allgemeiner Nachhall → ausreichend große Bildfläche
Die Kombination aus ausreichender Fläche und passender Bildtiefe führt zu einer wirksamen und ausgewogenen Raumakustik.
