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Wissenswertes · Akustik

39 Prozent klagen über zu viel Lärm im Büro

Eine repräsentative Umfrage zeigt, wie stark Büroangestellte durch Lärm belastet sind. Hohe Geräuschpegel erschweren die Konzentration und können langfristig zu gesundheitlichen Beschwerden führen.

Telefonklingeln, Tastaturklappern sowie das dauerhafte Summen von Druckern oder Klimaanlagen: Die Geräuschkulisse, der viele Büroangestellte täglich ausgesetzt sind, ist hoch.

Nicht wenige Beschäftigte klagen deshalb über Konzentrationsprobleme. Dauerhafter Lärm kann darüber hinaus gesundheitliche Beschwerden begünstigen.

Bürolärm und Gesundheit

Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos unter 800 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden zeigt:

  • 39 Prozent empfinden den Geräuschpegel an ihrem Arbeitsplatz als zu hoch.
  • 40 Prozent geben an, sich nur schwer konzentrieren zu können.

In Großraumbüros ist die Belastung noch ausgeprägter. Dort berichten 53 Prozent der Befragten von Konzentrationsschwierigkeiten in ihrer Arbeitsumgebung.

Kein Wunder: In offenen Bürolandschaften überlagern sich Telefongespräche, Stimmen, technische Geräusche und Hintergrundrauschen. Dieser anhaltende Lärm wirkt nicht nur störend, sondern kann bei Beschäftigten zu gesundheitlichen Beschwerden führen.

„Für die Mitarbeiter ist der Geräuschpegel mitunter so stressig, dass sie angespannt sind, Magenbeschwerden oder Bluthochdruck bekommen.“

Michael Nasterlack, Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin

Struktur der Büroarbeit

Die Mehrheit der Bürokräfte arbeitet weiterhin in Einzelbüros (54 Prozent). Rund 19 Prozent arbeiten ausschließlich im Großraumbüro, während 27 Prozent zwischen Einzel- und Großraumbüro wechseln.

Unabhängig von der Büroform zeigt die Studie, dass Lärm ein zentrales Thema für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz bleibt.

Lärm, Nachhall und Verständlichkeit

Viele Bürogeräusche lassen sich im Arbeitsalltag nicht vollständig vermeiden. Entscheidend ist daher, wie lange Schall im Raum bestehen bleibt und sich überlagert.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Nachhallzeit. Ist sie zu lang, schaukelt sich der Lärmpegel auf und Sprache wird zunehmend schwer verständlich.

Maßnahmen zur Reduzierung des Nachhalls können dazu beitragen, dass Geräusche schneller abklingen und der Arbeitsraum insgesamt ruhiger wahrgenommen wird.

Die Umfrage wurde vom Büromöbelhersteller Steelcase beauftragt.

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